… darum wirds hier die nächsten vier Wochen vermutlich nicht viel Neues geben.
Ein wenig zu lesen wirds trotzdem geben, und zwar hier.
Yet Another Software Developer's Weblog
… darum wirds hier die nächsten vier Wochen vermutlich nicht viel Neues geben.
Ein wenig zu lesen wirds trotzdem geben, und zwar hier.
Die Meinungen über die diversen Komprimierungsprogramme unter Windows gehen ja weit auseinander. Die Einen schwören auf WinRAR, die Anderen meinen 7-zip sei der schnellste
Packer, wenige sind von der in Windows XP eingebauten Zipfunktionalität überzeugt.
Um hier eindeutig zwischen Gewinner und Verlierer entscheiden zu können helfen eigentlich nur nakte Zahlen aus einem ultimativen Vergleichstest:
In den Ring steigen:
Vorbedingungen:
Als Testobjekt dient die Source vom Linux Kernel, ungepackt bestehend aus 22.509 Dateien; 243 MB.
Der Virenkiller wurde abgeschaltet, damit nicht durch Dateiscans die Ergebnisse verfälscht werden.
Erste Disziplin: Linux Kernel entpacken
Ausgangsdatei: linux-2.6.23.9.tar.bz2 von kernel.org, Größe: 43,4 MB komprimiert.
| Dauer unzip bz2 | Dauer untar | In einem Schritt | |
| WinZip | 00:24,31 | 01:41,70 | 02:05,45 |
| WinRAR | nicht möglich | 01:21,12 | 03:10,08 |
| WinAce | 00:25,08 | 01:45,45 | nicht möglich |
| 7-zip | 00:15,09 | 00:57,41 | nicht möglich |
| Filzip | nicht möglich | 06:13,22 | nicht möglich |
| Windows XP | nicht möglich | nicht möglich | nicht möglich |
Hier heißt der Sieger ganz klar 7-zip. Man kann zwar nicht automatisch die zwei Schritte auf ein mal durchführen, aber die Geschwindigkeit ist extrem gut.
Windows kann mit den Bordmitteln weder mit tar noch mit bz2 Files umgehen.
Zweite Disziplin: Linux Kernel packen (Format: zip, normale Kompression)
| Dauer | Filegröße | ||
| WinZip | 01:11,79 | 70.556 KB | |
| WinRAR | 00:33,77 | 70.135 KB | |
| WinAce | 05:27,16 | 80.970 KB | |
| 7-zip | 01:52,28 | 68.591 KB | |
| Filzip | 30:11,29 | 69.537 KB | |
| Windows XP | 00:28,30 | 70.933 KB |
Hier die erste Überraschung: Die in Windows integrierte Funktionalität komprimiert am Schnellsten, jedoch dicht gefolgt von WinRAR. Das kleinste File erstellt 7-zip, jedoch unterscheiden sich auf den ersten Plätzen die Dateigrößen nur marginal.
Zwei Programme enttäuschen hier: WinAce aufgrund der Filegröße und der Geschwindigkeit; Filzip braucht mehr als eine halbe Stunde, was im Vergleich eigentlich skandalös ist.
Dritte Disziplin: Linux Kernel packen (Format: zip, maximale Kompression)
| Dauer | Filegröße | ||
| WinZip | 02:18,13 | 58.289 KB | |
| WinRAR | 00:56,70 | 69.721 KB | |
| WinAce | 05:40,30 | 69.983 KB | |
| 7-zip | 01:52,28 | 68.591 KB | |
| Filzip | 12:22,33 | 67.661 KB | |
| Windows XP | nicht möglich |
Aufgrund der Dateigröße heißt der Sieger hier WinZip; am Schnellsten arbeitet WinRAR.
Filzip ist wie im vorigen Test das Schlußlicht in Sachen Geschwindigkeit, mit Windows Bordmitteln kann man keine maximale Kompression durchführen.
Vierte Disziplin: Linux Kernel entpacken (Format: zip)
Ausgangsdatei: Die in Disziplin 2 erstellte Zip-Datei von Windows XP.
| Dauer | |||
| WinZip | 03:20,35 | ||
| WinRAR | 01:30,71 | ||
| WinAce | 01:48,75 | ||
| 7-zip | 01:28,75 | ||
| Filzip | 51:27,90 | ||
| Windows XP | 21:54,53 |
7-zip schlägt hier WinRAR knapp, aber auch WinAce ist nicht so schlecht. Etwas enttäuscht hier WinZip, wenn man die Zeit aber im Verhältnis zu Windows XP und Filzip sieht, relativiert sich der Zeitwert von WinZip ein wenig.
Fünfte Disziplin: Linux Kernel packen (eigenes Format, normale Kompression)
| Dauer | Filegröße | Format | |
| WinZip | 01:11,79 | 70.556 KB | zip |
| WinRAR | 01:24,06 | 66.507 KB | rar |
| WinAce | 03:30,79 | 49.126 KB | ace |
| 7-zip | 02:51,22 | 41.275 KB | 7z |
Hier ist es schwierig einen Gewinner zu ermitteln. Zwar sind WinZip und WinRAR ziemlich schnell beim Komprimieren, die Dateigröße ist aber ernüchternd. 7-zip braucht zwar doppelt so lange wie WinRAR, schafft aber den besten Komprimierungsfaktor. WinAce komprimiert zwar auch recht gut, ist aber eher langsam.
Sechste Disziplin: Linux Kernel entpacken (File aus Disziplin 5)
| Dauer | Format | ||
| WinZip | 02:40,17 | zip | |
| WinRAR | 01:37,18 | rar | |
| WinAce | 02:40,02 | ace | |
| 7-zip | 01:12,28 | 7z |
Hier heißt der Gewinner definitiv 7-zip. Die schnellste Zeit beim Dekromprimieren, noch dazu beim kompaktesten File überrascht doch ein wenig. Guter Zweiter wird hier WinRAR. Der Rest teilt sich den letzten Platz.
Fazit
Es gibt keinen klaren Gewinner. Dafür aber zwei klare Verlierer: Filzip aufgrund der skandalösen Geschwindigkeit und die XP-Funktionalität, weil sie außer schnell komprimieren mit Standardeinstellungen nichts anderes halbwegs gut, bzw. gar nicht kann.
Im Mittelfeld taumeln sich WinZip und WinAce, wobei ich hier WinZip besser finde.
Die Sieger im Test sind WinRAR und 7-zip, wobei WinRAR beim Packen schneller ist, aber auch schlechter komprimiert. Beim Dekomprimieren hat jedoch 7-zip die Nase vorne, wenn auch manchmal nur knapp. Noch dazu ist 7-zip OpenSource und kostenlos, WinRAR verlangt 35,64 Euro für eine Einzellizenz. Empfehlen kann ich beide Programme, auch weil sie mit vielen verschiedenen Formaten umgehen können.
Ich habe ja keine Ahnung vom Programmieren am Mac. Das will ich aber jetzt ändern. Darum stürze ich mich ohne wirkliche Vorkenntnisse gleich auf das neue XCode 3.0, das übrigends gratis mit dem MacOS X Leopard ausgeliefert wird.
Gleich am Anfang die bittere Frage ala „Welches Schweinderl hättens denn gern?“ :

Ich entscheide mich prompt (*HUST*) für „Cocoa Application“. Natürlich Objective-C. Alles andere ist doch Kinderkram.
Jetzt gehts erst mal richtig los. Ich, keine Ahnung, will gleich mal am User Interface ein wenig schrauben. Aha: Interface Builder. Dann ist ja grundsätzlich nicht mehr so schwer, hätte ich nicht eine schon ein wenig veraltete (aber immer noch gute) Literatur (COCOA Programming for MacOS X.: Programming for OS X) als Hilfe. Hilfe!!!
Egal, nach längerem Probieren und der XCode Hilfe schaffe ich es dann doch, ein Objekt hinzu zu fügen. Man zieht es einfach aus der Toolbox so wie die anderen GUI Elemente ins nib File (nib steht für „NeXT Interface Builder‘ – Aha aha aha).
Dann fällt mir gleich etwas wirklich Tolles auf: Es ist sehr einfach actions mit Methoden zu verknüpfen, nämlich mit Drag & Drop. Echt Toll:

Wenn ich es richtig verstanden habe macht man mit dem Interface Builder ein Objekt, das serialisiert und persistiert wird und dann zur Laufzeit deserialisiert und geladen wird. Klingt interessant.
Fertig mit dem Interface Builder gehts dann erstmal in den Code. Objecitve-C wirkt etwas gewöhnungsbedürftig. Dazu aber vielleicht später mehr. Erst mal will ich mir die Werkzeuge ansehen.
Was mir gleich sehr gut gefällt: Ich kann natürlich die Hintergrundfarbe auf schwarz ändern. Ohne Probleme. (Warum ist das in der Windows Welt noch immer so schwierig ?)
Nicht so gut, dass ich die schließenden Klammern selber machen muss, das könnte automatisch gehen. Komischerweise gehts bei den geschwungenen automatisch, warum also nicht auch bei den eckigen und runden?
Dafür piepst es wenigstens wenn ich eine eckige Klammer offen habe und als schließende eine runde machen will. Das ist wirklich toll.
Da ich mich ja nicht wirklich im Objective-C auskenne, vertippe ich mich gleich mal und will das Programm starten. Da kommt ein auch gleich eine Warnung:

Schaut toll aus, der Inhalt ist verständlich und ist auch sofort da. Nicht so lahm wie das Exception Window vom Visual Studio.
Jetzt habe ich mein Hello World fertig. Bin schon gespannt wie es mir weiter ergehen wird…
Ich hab ja jetzt auch eine Katze. Aussehen tut sie ungefähr so:

Und irgendwie mag sie ganz gerne an Kabeln knabbern:

moar funny pictures
Ok, das war ein Hase. Trotzdem war das ein LOLCat. Hier ein paar weitere Bilder von I Can Has Cheezburger:


moar funny pictures
Es gibt sogar einen LOLCat Builder. Toll.
Nur dass es jetzt schon eine Programmiersprache, den LOLCode, gibt, geht mir doch ein wenig zu weit.
Aber:

moar funny pictures
185.000 Besucher und mehr als 500 Aussteller; das sind nur die Eckdaten der GC 2007. Für mich war es aber einmal mehr eine Demonstration der Größe der Branche. Groß im Sinne des Marktes und der Budgets.
Bemerkenswert ist auch der Erfolg von Nintendo mit dem Wii. Einmal mehr der Beweis, dass nicht die leistungsfähigere Hardware entscheidend ist, sondern vielmehr der Spielspaß und die intuitive Bedienung. Und es ist gut zu sehen, wie sehr sich tolle Innovationen durchsetzten können.
Nebenbei viel mir noch auf, dass sogar am Intel-stand ein Spiel nicht flüssig lief (Colin McRae Dirt), Fifa Soccer von Jahr zu Jahr schlechter wird, alte Spiele (Super Mario am NES) immer noch außerordentlich Spass machen, manche Spiele beworben werden, bei denen man noch nicht einmal eine Spielszene zu sehen bekommt (Mafia 2) und und und (Details gibts hier).
Ich hab ja schon mal von einem meiner Lieblingstools, dem Tiddly Wiki, berichtet.
Das ist ja jetzt schon eine Weile her und ich denke, es ist mal an der Zeit ein Update vom TiddlyWiki zu machen. Und dieses Update ist viel einfacher, als ich vorher gedacht befürchtet habe:
* Im Firefox das lokale Wiki oeffnen, speichern (damit ein Backup angelegt wird) und Fenster geöffnet halten.
* Danach einfach die neue empty.html mit rechter Maustaste – „Ziel Speichern unter…“
über die eigene Tiddly Wiki Datei drüber kopieren.* Jetzt muss man nur mehr zum vorher geöffnet gehaltenem Fenster mit dem eigenen TiddlyWiki wechseln und auf „save changes“ klicken; fertig!
Jetzt will ich nur noch ein neues Design haben. Und weil ich zum selber Zusammenbauen einfach viel zu faul und unkreativ bin, suche ich mir auf dieser Seite ein Design aus.
Auch ein Style zu importieren ist sehr einfach:
* Man wechselt im eigenen Wiki auf den versteckten Tiddler „Import Tiddlers“:
* Dann gibt man nur noch den Pfad des gewünschten neuen Styles (z.B.: „http://tiddlythemes.com/empties/Mocha.html“ ) ein und importiert alles.
* Jetzt sollte das Wiki im neuen Style erscheinen, so in etwa:
… dort liegt mein neues MacBook Pro. Und das schon seit drei Tagen. Aufgrund von schlechten Wetterverhältnissen wurde die Weiterleitung verzögert.
All diese Informationen kann man mittels Webtracking auf der TNT Webseite ansehen. Ich bin fasziniert, weil bei meinem letzten Powerbook wusste ich den Grund warum damals mein Paket drei Tage irgendwo in einem Depot in Belgien (?) lag nicht.
Trotz alledem bleibt mir nichts anderes übrig als auf ein schöneres Wetter in Shanghai zu hoffen. Obwohl ich befürchte, dass dort gerade Regenzeit herrscht.
Ich mag ja den Internet Explorer eigentlich gar nicht so gern. Lang vor Erscheinen der 1.0er von Firefox (damals noch Mozilla) verwende ich schon den freien Browser.
Sieht man auf die vielen AddOns fuer den FF, werden Die Vorteile noch deutlicher.
Leider muss ich manchmal dann doch wieder auf den IE zurueck greifen. Und dann auch noch JavaScript debuggen. Da wirds so richtig lustig. Aktiviere ich im IE das Debugging von Javascript Fehlern, kann ich zwar im Fehlerfall in den Debugmodus wechseln, aber ich handle mir damit auch viel Aerger ein. Weil jetzt kommt auf vielen Webseiten im Internet die Abfrage ob ich jetzt debuggen will oder nicht. Man glaubt gar nicht, wie viele Webseiten JavaScript Fehler haben. Ausserdem will ich ja auch manchmal im Nichtfehlerfall Javascript Commandos absetzen. Und das geht nun wirklich nicht. Auch nicht mit der IE Dev Toolbar. Toll waere die selbe Funktionalität der Web Developer Toolbar und vom Firebug fuer den IE. Nur das spielts halt nicht.
Am Ende hab ich dann doch noch eine kleine Hilfe gefunden; Firebug Lite. Und die ist eigentlich gar nicht so schlecht. Trotzdem macht das den IE um keinen Deut besser. Aber ein Leben mit dem IE ein wenig leichter.
Ich mag ja meinen Mac ziemlich gerne. Rein aus usability Sicht schon.
Und heute bin ich an einen weiteren Punkt erinnert worden; ich sitze naemlich wieder ein mal vor einem komplett verseuchten Windows XP PC.
Da bekanntlich Bilder tausendmal mehr sagen als Worte, hier ein Screenshot:

Auswirkungen des Virus waren (nur die visuell erkennbaren, ueber die anderen moechte ich eigentlich nicht mal nachdenken) haeufige Pop-Ups irgendwelcher XXX Seiten, ein laaaaaaangsames System und noch ein paar Blue-Screens ab und an. Alles also Dinge, weshalb man Windows so richtig lieb hat.
Der eigentlich gute Kaspersky AntiVirus kann leider nicht alles richtig saeubern, somit nimm ich noch den F-Secure Antivirus Online Scanner zur. Und der ist eigentlich auch gar nicht so schlecht:

Aber alle Viren(Ich schmeiss jetzt mal alle Mal-, Ad- und Wasweissich-Ware in einen Topf) sind damit natuerlich noch nicht weg. Spybot findet und entfernt auch noch eine handvoll Mist.
Und dann ist da noch so eine jkkjh.dll. Die will und will einfach nicht runter. Da hilft nur der abgesicherte Modus und Hijack this:

Na da freut sich das Anwenderherz. Mit genau solchen Dingen will ich meine Zeit vorm PC verbringen.
Da jetzt alle Boesewichte weg sind, heisst es mal das System updaten. Bei den paar updates macht Windows XP gleich mindestens fuenf mal die Ueberpruefung, ob mein System schon ‚genuine‘ ist. Sieht so aus, als ob Windows Update meint, dass innerhalb weniger Minuten meine XP Lizenz ungueltig werden koennte. Toll.
Ach ja, das kommt wenn ich das erste Mal im Explorer auf meinem USB-Stick zugreife:

Jetzt kann ich mir meinen Schlusssatz doch nicht verkneifen: Mit einem Mac waer das nicht passiert.
Update: Und dann war noch dieser Vundo. Das waer ja sonst zu einfach gewesen. So ist er weg gegangen.
Hier ist mal Pause fuer mindestens ein Monat. Updates gibts nur hier.